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Quelle: Werbende Presse-Information Aventis 

Kampf dem Juckreiz


Zu den unangenehmsten Empfindungen gehört der Juckreiz, der dem Schmerz durchaus vergleichbar quälend sein kann. Menschen, die von einem chronischen Juckreiz betroffen sind, können, selbst wenn sie es sich fest vornehmen, das Kratzen oder Reiben an der juckenden Stelle nicht unterdrücken.
In den meisten Fällen tritt die quälende Empfindung an der Haut auf, aber auch die Schleimhäute der Augen, des Darmausgangs oder der Geschlechtsorgane können bei einer Infektion durch Pilze, Bakterien oder Viren und ganz besonders bei einer allergischen Reaktion empfindlich jucken. Das nicht unterdrückbare Kratzen verursacht aber eine zusätzlich Reizung der Haut oder Schleimhaut und läßt oft Verletzungen der Hautoberfläche zurück.
Im Gegensatz zum Schmerz, der ebenfalls zu den subjektiv empfundenen Symptomen gehört und medikamentös gut behandelt werden kann, ist über die Entstehung und die Behandlung des Juckreizes noch viel zu wenig bekannt.

Was kann Juckreiz verursachen

  • eine allergische Hautreaktion

  • eine Berufsdermatose

  • extrem trockene Haut

  • ein Hautknötchen

  • ein Hautbläschen

  • ein Insektenstich

  • eine abheilende Verletzung

  • eine Schuppenflechte

  • eine Infektion

  • eine leichte Verbrennung

Nahezu alles kann einen Juckreiz verursachen und die Medizin kennt sogar den Begriff des Juckreizes "sine materia" - es ist praktisch nichts zu erkennen, und dennoch juckt die Haut.
Schwierig ist es, die Qualität des Juckreizes zu beschreiben, weil dieser sehr subjektiv empfunden wird. Ob es ein stechendes, ein prickelndes oder ein schmerzhaftes Gefühl ist, ob es nur leicht, mittelschwer oder erheblich juckt, kann von den wenigsten Betroffenen präzise angegeben werden.

"Versuchen Sie es dennoch und beschreiben Sie Ihrem Arzt die Qualität der Empfindung Juckreiz!"
Welche Faktoren den Juckreiz letztendlich auslösen, ist bisher nur teilweise erforscht. Sicher ist die medizinische Forschung, daß das Histamin an dem Phänomen beteiligt ist. Auch einige andere sogenannte Transmitter wirken als Auslöser oder Triggerfaktoren (Verstärker).
Bekannt ist, dass neben Histamin, bestimmten Immunzellen und biogenen Eiweißen auch Substanz P vermehrt in der juckenden Hautregion angetroffen wird. Diese Substanz wirkt auf bestimmte Nervenfasern, die auch für die Weiterleitung des Signals Schmerz zuständig sind. Daher kann ein intensiver Juckreiz oft dadurch gebessert werden, indem man einen Schmerzreiz, etwa festes Kneifen, an die betroffene Stelle setzt.

Was tun bei Juckreiz?

 
  • Lassen Sie vom Arzt eine Infektion ausschließen
  • Welche Erkrankung löst den Juckreiz aus?
    1. Allergie,
    2. Ekzem,
    3. Schuppenflechte
    4. andere Einwirkungen
  • verwenden Sie die richtigen Medikamente bei entsprechender Diagnose (Antiallergika, Kortison)
  • Meiden Sie alle Substanzen oder Nahrungsmittel, die den Juckreiz auslösen
  • Pflegen Sie Ihre Haut besonders sorgfältig mit rückfettenden oder feuchtigkeitsspendenden Cremes
  • Beobachten Sie die Reaktion der Haut auf die verwendeten Kosmetika und Pflegeprodukte
  • Stellen Sie in der Heizsaison Luftbefeuchter auf, damit die Haut nicht austrocknet
  • Vermeiden Sie auf jeden Fall zu kratzen und die Haut zu verletzen, Infektionsgefahr!
  • unerträglicher Juckreiz kann mit juckreizstillenden, entzündungshemmenden und/oder antiallergischen Medikamenten gelindert werden.(Antihistaminika, Kortison)
  • Für kurze Zeit hilft es, durch festes Kneifen einen Gegenreiz zu setzen und den Juckreiz zurückzudrängen.
  • Sollten Sie nachts kratzen, ziehen Sie leichte Baumwollhandschuhe an

 

 

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