Was
müssen Sie als Patient mit Asthma bronchiale beachten?
Asthma ist eine in verschiedenen Schweregraden (= variable) auftretende
und rückbildungsfähige (= reversible) Verengung der Atemwege (Atemwegsobstruktion)
als Folge einer Entzündung, Allergie oder Überempfindlichkeit
(Hyperreaktivität).
Allergisch bedingtes Asthma sollte mit einem rasch wirksamen
Antiallergikum behandelt werden.
Asthma ist charakterisiert durch anfallsweise auftretende Zustände
von Atemnot. Infolge spezieller Biorhythmen in unserem Körper
treten diese Atemnotzustände vorwiegend nachts und in den ersten
Morgenstunden (ca. drei bis vier Uhr) auf.
Allergisches Asthma wird mit der jeweilig auftretenden Allergenbelastung
verstärkt.
Ziel der Asthma-Therapie ist die Vermeidung von Asthmaanfällen,
die Verhütung einer Beeinträchtigung der Lebensqualität durch
das Asthma und Wiederherstellung und Erhaltung einer normalen
und bestmöglichen Lungenfunktion. Bei Kindern muss trotz der Erkrankung
eine normale körperliche und geistige Entwicklung angestrebt werden.
Um diese Ziele zu erreichen ist eine vorbehaltlose und konsequente
Zusammenarbeit mit dem Arzt Ihres Vertrauens notwendig.
Allgemeine
Empfehlungen
Eine
wichtige, für die Art der notwendigen Therapie unerläßliche objektive
Information über Ihre Lungenfunktion gibt Ihnen und Ihrem Arzt
die Peak flow-Messung (Atemspitzenflußmessung).
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PeakflowMessungen
wenigstens zweimal täglich am besten morgens und abends
durchführen.
Die Meßergebnisse sollten in einem Tagebuch festgehalten
und bei jedem Arztbesuch vorgelegt werden
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Ein Abfall der Messwerte oder starke Schwankungen der Messergebnisse
zeigen eine bevorstehende oder bereits eingetretene Verschlechterung
der Lungenfunktion an. Ihr Arzt hat mit Ihnen einen unteren Grenzwert
der Peak flowMessung besprochen, bei dessen Erreichen er wegen
aktueller Korrekturen der Therapie seinen Rat geben wird.
Leiden Sie unter allergischem Asthma müssen alle Auslöser möglichst
aus Ihrer Umgebung entfernt werden. Die Deutsche Atemwegsliga
eine Vereinigung der deutschen Wissenschaftler, die sich die
Erforschung der Erkrankungen der Atemwege zum Ziel gesetzt haben
teilt das Asthma in drei Schweregrade ein und macht entsprechende
Therapievorschläge.
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Spezielle
Verhaltensweisen
Wichtige Punkte bei der Behandlung
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Es
ist immer besser, vorbeugende Medikamente zu nehmen,
als einen Asthmaanfall behandeln zu müssen. Jeder vermiedene
Asthmaanfall ist ein Gewinn für Ihre Gesundheit.
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Die
Medikation sollte sich an dem Prinzip orientieren: "Soviel
wie nötig, so wenig wie möglich". Das bedeutet:
Die Basistherapie muß so eingestellt sein, daß eine
zusätzliche Medikamenteneinnahme so selten wie möglich
erforderlich ist.
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Um
dauerhaften Erfolg zu haben, ist die sorgfältige und
regelmäßige Anwendung der verordneten Medikamente nötig,
auch dann, wenn zwischen den Atemnotattacken subjektives
Wohlbefinden besteht.
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Wenn
der gewünschte Behandlungserfolg nicht erreicht wird,
kann dies eventuell an Ihnen selbst liegen.
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Nehmen
Sie ihre Medikamente unregelmäßig?
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Nehmen
Sie eine geringere Dosis?
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Haben
Sie den Arzt über alle Faktoren informiert, die
mit den Symptomen zusammenhängen?
Die
moderne Medizin hat für Sie als Asthma-Patienten gute Chancen
geschaffen, ein hohes Lebensalter zu erreichen. Ob es ein
lebenswertes Leben ist und bleibt, hängt weitgehend davon
ab, wie es Ihnen gelingt, mit Ihrer Krankheit zu leben.
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