ALLERGIETHERAPIE - ALLERGIE-BEHANDLUNG
    www.allergietherapie.de 

 
        >    Zurück

 | Home | Linkliste |  Suche | Nutzung | Impressum| Kontakt |

 

 

 


WERBUNG

Quelle: Werbende Presseinformation
ALK-Abello

ALK-Scherax rät:

 

Eine selbstgestrickte Epidemie: Allergien in Innenräumen

 

Als ginge eine Seuche um, machen immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft während ihres Lebens unliebsame Bekanntschaft mit Allergien. Noch vor einem halben Jahrhundert traf es nur gut jeden zehnten. Inzwischen wird der Bevölkerungsanteil der Allergiker auf mehr als zwanzig Prozent veranschlagt - mit jährlichen Wachstumsraten um ein bis zwei Prozent. Schätzungsweise schlagen sich daher in Deutschland gegenwärtig 15 bis 20 Millionen Menschen - zeitweilig oder andauernd - mit einer Allergie herum. 

Bei einer Erkrankung, die in starkem Maße eine familiäre Veranlagung voraussetzt, ist schwer verständlich, wie sie sich binnen wenigen Jahren geradezu epidemisch vermehren kann. Erbanlagen wie die Gene, die eine allergische Fehlreaktion des Immunsystems begünstigen, können sich nur über viele Generationen in der Bevölkerung durchsetzen, nicht aber sprunghaft von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. 

Da liegt es nahe, die Umwelt und die Umweltverschmutzung zu verdächtigen, die krankmachende Potenz der Allergieauslöser - der Allergene vom Hausstaub über Pflanzenpollen bis zu Nahrungsmitteln - zu verstärken. In dieser Hinsicht haben sich wissenschaftlich in jüngster Zeit zahlreiche neue Einsichten ergeben. 

Die überraschendste Erkenntnis dürfte sein, daß ausgerechnet die gegen Verschmutzung von draußen weitgehend abgekapselte Umwelt der Innenräume, der Wohnungen, Kindergärten, Schulen und Büros, im Zeichen wachsenden Wohlstands und angeblicher Segnungen der Zivilisation die stärksten allergiefördernden Veränderungen durchlaufen hat.  

Innenraumallergien sind heute, von der Häufigkeit her gesehen, Spitzenreiter unter allen Formen allergischer Erkrankungen. Dabei sind sie für die Patienten noch belastender als die Pollenallergien, die ja mit der kurzen Zeit der Blüte der Gräser, Sträucher oder Bäume kommen und gehen. Eine Innenraumallergie dagegen quält die Patienten, solange sie nichts dagegen unternehmen, andauernd, Monat um Monat und Jahr für Jahr. 

Unternehmen können sie einiges: den Allergenen aus dem Wege gehen, das heißt Karenz üben, Allergie fördernde Alltagsbedingungen beseitigen, akute Beschwerden medikamentös bekämpfen, und nicht zuletzt mit der einzigen Heilmethode, der spezifischen Immuntherapie, das Übel an der Wurzel packen.

 

Schöner wohnen, schlechter leben: Allergene in Innenräumen

 

"Man kann sich ja kaum noch trauen, sein Kind draußen spielen zu lassen", klagt eine Mutter ihrem Hausarzt, dem sie ihre achtjährige Tochter mit einem heftigen Hautausschlag vorstellt: "Die schlechte Luft, Sommersmog, Ozon, die Autoabgase - und dann der Pollenflug! Da muß sie ja eine Allergie kriegen." 

Ein weit verbreiteter Irrtum. Denn die meisten Allergiker holen sich ihr Leiden oder zumindest die Empfänglichkeit für eine allergische Erkrankung daheim, in Kindergärten, Schulen, öffentlichen Gebäuden, kurz: in Innenräumen - dort, wo wir gut neunzig Prozent unserer Zeit verbringen. 

Nicht nur, daß wir in den eigenen vier Wänden einer ganzen Reihe von Allergieauslösern, sogenannten Allergenen, hochkonzentriert ausgesetzt sind: Im Hausstaub finden sich als wichtigstes aller Allergene Kotpartikel eines mikroskopisch kleinen Spinnentieres, der Hausstaubmilbe, desweiteren an Haaren von Katzen und Hunden klebende Allergene aus den Talgdrüsen und dem Speichel der Tiere, und, nicht zuletzt jede Menge Allergene von Nagetieren, Kakerlaken, Schimmelpilzen, die - gewollt oder ungewollt - zur Hausgemeinschaft gehören. 

Obendrein schaffen wir "drinnen" ein Klima und Milieu, das die Allergene und die Allergieentstehung begünstigt - und nennen das dann auch noch "schöner Wohnen". Als nachteilig hinsichtlich einer Allergie gelten vor allem:

* Schallschluckende und wärmeisolierende Türen und Fenster, die kaum noch Luft zirkulieren lassen, zentralgeheizte Wohnungen und Aufenthaltsräume mit verhältnismässig hoher Luftfeuchtigkeit: Sie schaffen ideale Lebensbedingungen für Hausstaubmilben und Schimmelpilze, halten aber auch alle anderen Allergene in den Innenräumen wie gefangen

* Die Ausstattung der Wohn- und Schlafräume mit Polstermöbeln, wollenen Teppichen und Vorhängen: Darin können sich Allergene - von Tierhaaren bis Hausstaubmilbenkot - verfangen und lange Zeit wirksam bleiben

* Die wachsende Vorliebe für Haustiere, vor allem Katzen und Hunde: Sie erhöht das Allergierisiko, weil auch ohne eigene Haustierhaltung jeder von anderswo die wie Kletten an den Textilien hängenden Tierhaare, die die Träger der Allergene sind, mit nach Hause schleppt

* Der Trend zur Kleinfamilie mit nur einem Kind, das zudem behütet im Elternhaus aufwächst: Vieles spricht neuerdings für einen gewissen Schutz vor Allergien, wenn kleine Kinder Infektionen durch ältere Geschwister oder durch Gleichaltrige in Krippen und Horten ausgesetzt sind

* Die Abneigung vieler Mütter, ihr Baby sechs Monate lang zu stillen, es statt dessen frühzeitig auf konfektionierte Säuglingsnahrung und Beikost umzustellen: Der frühe Kontakt mit artfremden Nahrungsallergenen fördert die allergische Sensibilisierung, den Ausgangspunkt für allergische Erkrankungen

* Die Angewohnheit von Eltern und Erwachsenen, in Gegenwart von Babys und kleinen Kindern zu rauchen und sie so dem Passivrauch auszusetzen: Auch wenn Zigarettenqualm selber kein Allergen darstellt, schwächt der Rauch einen unausgereiften Atemtrakt wie den eines Säuglings nach neuesten Erkenntnissen so, daß leichter Sensibilisierungen und Allergien entstehen können. 

Zu wissen, in welchem Gebäude oder Raum bestimmte Allergene in einer hohen Konzentration vorkommen, ermöglicht es den Bewohnern, Vorkehrungen bei der Wohnungseinrichtung, den Reinigungsmaßnahmen und im Lebensstil zu treffen, um sich in den eigenen vier Wänden vor einer allergischen Sensibilisierung zu schützen oder - bei schon eingetretener Allergie - durch Eindämmen der konkreten Allergenquellen ihre allergischen Beschwerden zu verringern.  

Karriere einmal anders: der Weg des Allergikers

 

Manchem ist die Karriere schon in die Wiege gelegt. Der reiche Erbe braucht sich weniger Sorgen zu machen als das Arme-Leute-Kind. So beginnt auch für die meisten Allergiker bereits in der Wiege eine Karriere, aber eine besonderer Art. 

Niemand kann sich seine Eltern aussuchen. Wer Pech hat, wird in eine Allergikerfamilie hineingeboren. Die Gene, die die Eltern vererben, machen das Kind aber nicht automatisch zum Allergiker.Doch sie begünstigen, daß das Kind schon früh sensibilisiert wird und sich aus der Sensibilisierung eine allergische Erkrankung vom Typ der Atopie entwickelt. Es sei denn, die Eltern tun alles, was zur Verhütung und Vorbeugung in ihren Kräften steht. 

Heute weist etwa jedes fünfte Kind - egal ob erblich vorbelastet oder nicht - eine Sensibilisierung auf, zumeist gegen Hausstaubmilben, oft auch gegen Tierhaare oder gegen Blütenpollen. Bei Kindern jedoch, deren Mutter oder Vater eine Allergie hat, liegt die Sensibilisierungsquote dicht unter dreißig Prozent (exakt: 28,9%). Und wenn beide Eltern allergisch erkrankt sind, schnellt dieser Wert auf mehr als ein Drittel hoch (genau: 35%).  

Das Schicksal nimmt oft schon seinen Lauf, wenn die Mutter aufhört, das Baby mit der Brust zu stillen, und auf Kuhmilch umstellt. Plötzlich bildet sich am Köpfchen Milchschorf, Zeichen eines atopischen Ekzems. Der juckende, nässende Ausschlag greift oft auch auf die Pofalten und Gelenkbeugen über. Kinderärzte empfehlen darum, Säuglingen wenigstens sechs Monate lang Muttermilch zu geben. 

Zumeist bildet sich das Ekzem von selbst zurück. Dann kann jahrelang Ruhe herrschen an der Allergiefront. Doch einmal sensibilisiert, droht irgendwann neues Ungemach. Besonders in gut geheizten Wohnungen mit schall- und wärmeisolierenden Fenstern und hoher Luftfeuchtigkeit gedeihen in den Betten, Polstermöbeln und Teppichen Hausstaubmilben.  

Der Kot dieser mikroskopisch winzigen Spinnentiere enthält hochpotente Allergene. Schon mäßige Konzentrationen davon im Staub oder in der Zimmerluft können ein kleines Kind mit atopischer Veranlagung zum Allergiker machen. 

Die Chancen stehen für einen Atopikersprössling nicht viel besser, wenn im Haus Tiere wie Hund und Katze gehalten werden. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein solches Kind eine Tierhaarallergie bekommt, ist um so größer, je früher im Leben es mit dem Haustier zusammenkommt (besonders ungünstig: das erste Lebensjahr) und je länger es mit ihm Kontakt hat.  

Verzicht auf Haustiere ist daher ein gesundheitliches Gebot für Familien mit kleinen Kindern, erst recht in Allergikerfamilien. 

Ist die Allergikerkarriere im Kindesalter erst einmal in Gang gekommen, dann gibt es oft kein Halten mehr, manchmal sogar bis ans Lebensende. Für viele ist ihre Allergie nur ärgerlich, lästig und unangenehm. 

Es tränen und jucken ihnen die Augen, die Lider sehen ganz verquollen aus, die Nase läuft, sie müssen häufig niesen, ihre Haut weist an vielen Stellen einen juckenden, entstellenden Ausschlag, ein Ekzem, auf, oder sie haben eine gestörte Verdauung, Durchfall. Die Ärzte sprechen von allergischer Konjunktivitis, Rhinitis, Neurodermitis, Allergie mit gastrointestinaler Beteiligung. 

Nicht selten aber entwickelt sich die Allergie zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung, begleitet von Husten, Atemnot, Erstickungsanfällen und Todesängsten, einem Asthma bronchiale. Tatsächlich sterben noch immer viel zu viele an dieser Form von Allergie. Allein in Deutschland sind es Jahr für Jahr rund fünftausend Menschen, darunter viele Kinder.  

Jedem dritten Allergiker mit ausgeprägter Rhinitis, also einem Dauerschnupfen, steht dieser "Karrieresprung" bevor. Die Mediziner haben dem Übergreifen der Allergie vom Nasen-Rachen-Raum auf die Bronchien das Etikett "Etagenwechsel" verpaßt. Leider bedeutet dieser Umzug mehr als ein Möbelrücken: Hat das allergische Geschehen die Lungen erfaßt, breitet sich in den Bronchien zunehmend eine Entzündung aus. An deren Ende steht eine um sich greifende Zerstörung von Lungengewebe - mit absehbarem Ende der Karriere. 

Vorbeugung, Prävention? Wenn Allergenkarenz versäumt wurde oder versagt hat, wenn mit entzündungshemmenden und beschwerdenlindernden Arzneimitteln der Etagenwechsel nicht aufzuhalten war, dann kann Heilung oder wenigstens Hilfe eigentlich nur noch von der spezifischen Immuntherapie kommen - falls es nicht auch dazu schon zu spät ist. 

Mit Spritzen heilen: die spezifische Immuntherapie 

Das Rad der Geschichte läßt sich nicht zurückdrehen, heißt es. Auch Allergiker haben, wenn sie in die Jahre kommen, eine Geschichte hinter sich, vom kindlichen Milchschorf über den Heuschnupfen zum allergischen Asthma. Doch dieses Rad der Geschichte läßt sich zurückdrehen. Dazu kann die spezifische Immuntherapie verhelfen. 

Dem Allergiker widerfährt, meist in der Kindheit, wovon Gesunde verschont bleiben: Sein körpereigenes Abwehrsystem entgleist, und fortan fährt es immunologisch auf dem falschen Schienenstrang. Fachlich heißt das: Ein Zug mit T-Helfer-Zellen vom Typ 2 fährt ab. 

Die Entgleisung besteht darin, daß das Immunsystem auf manche natürlichen Reize, auf Antigene in der Umwelt, übertrieben abwehrend antwortet, indem es sie als Allergene behandelt. Dafür sorgen die TH2-Zellen. Sie setzen Entzündungsvorgänge in Gang, und die äußern sich für den Betroffenen dann in allergischen Beschwerden. 

Auf ganz anderen Gleisen bewegt sich das Immunsystem von Gesunden. Natürliche Reize wie Umweltantigene alarmieren zwar gleichfalls das Abwehrsystem. Es schickt jedoch TH1-Zellen auf die Reise, und die bewirken eher eine Entzündungshemmung.

Zu Beginn des Jahrhunderts, als noch niemand von der Existenz der TH1- und TH2 -Zellen wußte und die Immunologie ein ungeschriebenes Buch mit sieben Siegeln war, da dachten schon einige Ärzte: Es müßte doch möglich sein, Allergiker an das Allergen, das sie krank macht, durch langsam gesteigerte Mengen davon zu gewöhnen. 

Erstmals 1911 gaben in England Noon und Freeman einigen Patienten Allergenextrakte. Offenbar gelang es ihnen in ausreichend vielen Fällen, den Organismus der Patienten gegen das jeweilige Allergen tolerant zu machen und so deren Beschwerden zu kurieren oder doch wenigstens zu lindern. Denn die Methode kam in Mode. 

Die Desensibilisierung war geboren, das Unempfindlichmachen gegenüber Allergenen. Doch wie so oft in der Medizin, wenn die Ärzte noch nicht so recht wissen, was sie tun, stellten sich Rückschläge ein: Immer mehr Patienten bekamen Kreislaufzusammenbrüche, anaphylaktische Schocks, manche starben, weil kein Arzt rechtzeitig zur Stelle war. In einigen Staaten, so Großbritannien, untersagten die Gesundheitsbehörden, die Desensibilisierung anzuwenden. 

Im nachhinein, dank Molekularbiologie und immunologischer Forschung, ist klar geworden, warum es so viele Zwischenfälle gab. Die Allergenextrakte enthielten zwar auch Allergene, aber bestanden überwiegend aus einer Mixtur von "Dreck". Ein namhafter Allergologe unserer Tage spricht von "allergologischem Alchemismus" und "Voodoo", der noch bis in die siebziger Jahre mit dieser Methode betrieben wurde.

Inzwischen ist aus der Desensibilisierung im Zuge der Spezifischen Immuntherapie (SIT) die Hyposensibilisierung geworden. Sie ist anerkannt von der Weltgesundheitsorganisation und wird nach Richtlinien gehandhabt, die die Europäische Gesellschaft für Klinische Immunologie und Allergologie aufgestellt hat und laufend aktualisiert.  

Die meisten Allergenpräparate bestehen heute nur noch aus gereinigten Allergenen. Spitzenprodukte, wie sie von skandinavischen Forschern entwickelt wurden, enthalten sogar die Majorallergene in molekular definierter Menge. Für Majorallergene ist nachgewiesen ist, daß sie für die überwiegende Mehrzahl der Allergiker den Krankheitsauslöser darstellen. 

Durch deren Standardisierung kann in der Produktion sichergestellt werden, daß die Zusammensetzung der Präparate über die Jahre gleich und damit medizinisch-therapeutisch vergleichbar bleibt. 

Bei neun von zehn Allergikern schlägt die SIT an, wenn sie mit derart hochspezifischen, molekular definierten und standardisierten Allergen-Präparaten vorgenommen wird. Das hat eine Fülle klinischer Studien belegt. Die Beschwerden der Patienten verschwinden ganz oder gehen so stark zurück, daß die Allergiker wesentlich weniger zusätzliche Medikamente benötigen. 

Der Effekt der SIT-Behandlung hält viele Jahre an - das zeigt der nunmehr ein Jahrzehnt umfassende Erfahrungshorizont mit der neuen Hyposensibilisierung. Und: Ihre Wirkung scheint nicht auf die bestehende allergische Erkrankung beschränkt zu sein. Anzeichen mehren sich, daß die Behandlung auch vorbeugend aktiv wird, etwa wenn es darum geht, zu verhindern, daß sich aus einer allergischen Rhinitis ein Asthma bronchiale - der gefürchtete Etagenwechsel - entwickelt. Als eines der Vorzeichen eines solchen Asthmas gilt eine übersteigerte Reizempfindlichkeit der Bronchialschleimhaut. 

Die Wahrscheinlichkeit, daß sich diese Hyperreagibilität (und später womöglich ein Asthma) ausgeprägt, liegt bei kindlichen Rhinitikern oberhalb von 40 Prozent. Mit der SIT kann dieses Risiko unter 15 Prozent gedrückt werden. Die Hoffnung besteht, daß allergisches Asthma - heute die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter - künftig zu den aussterbenden Krankheiten zählt. 

In der Fachwelt gilt die moderne spezifische Immuntherapie als die "bisher einzig bekannte kausale Therapie der Allergie-Bekämpfung". Ursächlich an dieser Behandlung ist, daß sie - wie die Immunologen mittlerweile herausgefunden haben - die entgleiste Abwehrreaktion vom TH2-Typ wieder zurückschiebt auf die normale Schiene, die entzündungshemmende TH1-Reaktion. Insoweit handelt es sich um einen Heilungsvorgang - auch wenn eingetretene Entzündungsschäden an Organen und Geweben davon nicht wieder rückgängig gemacht werden können. 

Ihre Patienten heilen, das möchten natürlich alle Ärzte. Aber nicht alle Ärzte sollten sich in der spezifischen Immuntherapie versuchen. - Zum einen erfordert es allergologische Fachkenntnisse, diagnostisch zu ermitteln, an welchem Allergen der Patient konkret erkrankt ist. - Zum anderen muß beim Spritzen die Dosierung der Präparate individuell angepaßt werden, je nachdem wie gut der Patient die Spritzen verträgt, die mit unterschwelligen Mengen beginnen und nach drei Jahren beim Vielfachen der Umweltdosis enden. Auch das erfordert Sachkunde. - Nicht zuletzt muß der behandelnde Arzt in Notfallmedizin firm sein, um einen Patienten retten zu können, dem ein anaphylaktischer Schock droht. Solche Zwischenfälle unterlaufen mit Präparaten hoher Qualität nur selten, aber im Interesse der Patienten sollte die SIT Ärzten vorbehalten bleiben, die eine allergologische Spezialausbildung genossen haben. 

Wie nicht jeder Arzt die spezifische Immuntherapie praktizieren sollte, so können auch nicht alle Patienten ihr Heil in der Hyposensibilisierung finden. Denn nicht gegen jedes Allergen gibt es ein passendes Allergenpräparat. Wohl aber dürfen alle Allergiker, denen die Innenraumallergene zu schaffen machen, guter Dinge sein: Gegen die wichtigsten Formen - Hausstaubmilbe, Katze und Hund - können sie sich mit qualitativ hochwertigen und -wirksamen Präparaten hyposensibilisieren und heilen lassen.

 

 

Werbung


 

ÄRZTE FÜR TIERE e. V. verfolgt zwei grundsätzliche Ziele:
den politischen Tierschutz und die Förderung
tiergestützter Therapieformen. mehr

Mit der neuen Website StARS (Stray Animal Rights Society) engagiert
sich Ärzte für Tiere e.V. für die bisher schutzlosen Straßentiere
und fordert die umgehende Verabschiedung eines
europaweit geltenden Tierschutzgesetzes. mehr

 

 

 

     Populäre Allergie-Websites 

      im Info-Netzwerk Medizin 2000
 

SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Allergietherapie allgemein
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Allergietherapie News
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Gräser -Impf-Tablette
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Hausstaub(milben)-Allergie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Insektengift-Allergie (Bienen- und Wespengift-Allergie )
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Lebensmittel-/Nahrungsmittel-Allergie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Latex-Allergie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Pollen-Allergie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Pollen-Asthma-Therapie
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation

spezifische subkutane Immuntherapie (SCIT)

SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation sublinguale spezifische Immuntherapie (SLIT)
SIT, spezifische Immuntherapie, Navigation Tierhaarallergie ( Hunde- und Katzenhaar-Allergie)
   

 

 

Geben Sie ein Stichwort ein, es wird dann auf den Websites des Info-Netzwerk Medizin 2000 nach diesem Begriff gesucht (powerd by Google ®)

 

 

 

 

 



Wichtige Themen-Websites im Info-Netzwerk Medizin 2000 
(13.12.2009)
 

| Sport Medizin | Sublinguale spezifische Immuntherapie SLIT | Thymus Therapie | Tierhaarallergie | Tierschutz | Totalendoprothese TEP |

| Zuckerkrankheit | Info-Netzwerk Medizin 2000 | Nutzungsbedingungen | Stichwortsuche Info-Netzwerk Medizin 2000 | Impressum |

  

Werbung:
24 h Schlüsseldienst München

Copyright ©  LaHave Media Services Limited